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Kammerjäger – Spezialisten bei der Schädlingsbekämpfung

Kammerjäger Schädlingsbekämpfung

Es gibt Jobs, die sich durch ihr Arbeitsumfeld und die Tätigkeiten maßgeblich von anderen Beschäftigungen unterscheiden. Während tagtäglich Millionen Deutscher Arbeitnehmer einen Job antreten, der sich hinter dem Schreibtisch, dem Lenkrad oder in Archiven abspielt, gibt es Fachleute hierzulande, die sich für ihre Arbeit an Orte wagen, die ein Großteil der Menschen in der Regel eher meidet: die Rede ist von Kammerjägern. Neben diversen Berufen, wie beispielsweise denen des Bestatters oder dem Job bei der Müllabfuhr, haben Kammerjäger täglich mit Situationen zu tun, die den Begriff Plage mehr als verdienen.

vertreibt Kakerlaken

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Dabei ist Bekämpfung von Schädlingen keine reine Sache von massenhafter Anwendung von chemischen oder biologischen Stoffen. Schädlingsbekämpfung, oder auch Schädlingskontrolle genannt, ist mehr. Die Beseitigung von Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen, die im Allgemeinen als Schädlinge verstanden werden, bedarf einer präzisen Anbringung genau vorgegebener und kontrollierter Maßnahmen. Dabei muss durch einen fachmännischen Schädlingsbekämpfer vor allem nach der Schädlingsart unterschieden werden. Dies allein erfordert bereits ein hohes Maß an Fachkenntnis.

Individuelle Schädlingsbekämpfung durch Fachleute

Geht es darum die Art tierischer oder organischer Schädlinge festzustellen, muss ausgebildetes Fachpersonal allem voran die folgenden Gruppen zu unterscheiden wissen:

Materialschädlinge – zu ihnen zählen alle schädlichen Organismen o. ä., die Holz, Leder oder Textilien befallen.

Vorratsschädlinge – hierzu gehören Schädlinge, die sich in Lebensmitteln einnisten und diese ungenießbar machen können.

Gesundheits- oder Hygieneschädlinge – zu dieser Gruppe werden Schädlinge gezählt, die in der Lage sind Krankheitserreger zu übertragen oder Allergien hervorzurufen.

Lästlinge sind vorwiegen tierische Schädlinge, die als störend empfunden werden, jedoch nicht schädlich für den menschlichen Organismus sind.

Je nach Schädlingsgruppe ist der Schädlingsbekämpfer angehalten, geeignete Maßnahmen zu wählen und diese zum Schutz von Mensch und Tier entsprechend einzusetzen. Vorbeugende Maßnahmen sind dabei häufig Wohnungs- oder Wohnraumreinigungen, ebenso wie die Verwendung von Lockstoffen in befallenem Terrain oder in Ausnahmefällen auch der Einsatz von Giften.

Präparate für die eigenmächtige Schädlingsbekämpfung

Obgleich Präventivmaßnahmen in aller Regel nur durch ausgebildetes Fachpersonal durchgeführt werden sollte, haben Privatpersonen, die einen Schädlingsbefall erlitten, die Möglichkeit erste Schritte einzuleiten. Dabei sollte jedoch nicht blindlings die chemische Keule geschwungen werden. Zu wissen, welche Präparate welchem Schädling den Garaus machen können, ist hier von Vorteil:

Insektizide werden verwendet, um vielen Arten von Insekten entgegen zu treten. Dabei gibt es für verschiedene Insektenarten im Fachhandel das passende Mittel.

Akarizide sind dazu gedacht, um gegen Spinnen – auch Spinnentiere – oder Milben effektiv vorzugehen.

Rodentizide sind für den Einsatz gegen Nagetiere gedacht. Ein gutes Beispiel ist hier das allseits bekannte Rattengift.

Larvizide dienen vordergründig der Bekämpfung von Larven. Einige Stoffe können allerdings auch gegen Insekten oder Milben eingesetzt werden.

Welche Schädlinge sich auch immer ausbreiten: wichtig ist, sich gut informiert einen ersten Überblick zu verschaffen. Ist man im Bilde, was die Plage anbelangt, können u. U. erste vorbeugende Maßnahmen unternommen werden. Sollte sich keine Besserung der Situation einstellen, ist die Konsultierung eines Schädlingsbekämpfers die richtige Entscheidung.

Foto: © bittedankeschön – Fotolia.com


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